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Uneinheitliches Bild
Der JPY bleibt, vor allem zum USD, sehr volatil. Aus Sicht eines Asset Allocators sind die Währungsbewegungen genau zu beobachten. Sollten Aktien wieder deutlich steigen und die Risikoaversion dementsprechend wieder abnehmen, kann es wie in den letzten Wochen geschehen, sehr schnell zu einer Gegenbewegung an den Währungsmärkten kommen.
Zinsseitig erwartet RCM aus derzeitiger Sicht keine Unterstützung durch die BoJ. In der Vergangenheit war der Gleichlauf von USD/JPY und Nikkei unter anderem eine Bestätigung für den Einfluss der Carry Trades auf die japanische Währung. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend auch in den nächsten Wochen fortsetzen kann.
Die Hochzins-Währungen zeigten im Juni ein uneinheitliches Bild. Während der brasilianische Real (+4,5%), der argentinische Peso (+4,3%) und die tschechische Krone (+4%) am stärksten zulegen konnte, zeigten der chilenische Peso (-6%), der thailändische Baht (-4%) und der südafrikanische Rand (-2%) die schwächste Entwicklung. Wenn man die Kursverlauf der letzten Monate betrachtet fällt auf, dass Währungen von Staaten mit hohen Haushaltsdefiziten (Indien, Türkei, Südafrika) am stärksten unter der globalen Konjunkturabschwächung leiden.
Quelle: Raiffeisen KAG / Angaben ohne Gewähr
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